SRS Trial Team Trinity

Wir haben ein neues Trial Team gegründet! Das Wir besteht aus Larena Hees, Rico Baak, Felix „Bubi“ Burk, Luca Baak, Vito Köstler und meiner Wenigkeit. Hier eine kleine Beschreibung:

„Unser Ziel ist es mit diesem Team, unsere Leidenschaft Fahrradtrial mit dem christlichen Glauben zu verbinden und den Menschen vor allem den Spaß am Sport zu vermitteln.

Wir sind zusammen sowohl auf regionalen Wettkämpfen, als auch seit einigen Jahren auf internationaler Ebene unterwegs.

Außerdem sind wir aber auch als Showteam tätig. Ob auf Fahrradaktionstagen, Fahrradrennen, Firmenfeiern, Hochzeiten, Messen, Festivals, Gottesdiensten oder auch Sommerfesten – durch unsere spannende und unterhaltsame Fahrradtrial – Show wird auch ihr Event bereichert.“

Bei Fragen kannst Du gerne Kontakt mit mir aufnehmen, aber vorher schau dir noch das Video an:

 

Deutsche Meisterschaft – Bänderriss – Was willst du Gott???

Die Deutsche Meisterschaft 2016 im Fahrrad-Trial war für mich schon in der ersten Runde beendet. In Sektion 5 bin ich auf einem Betonkasten von den Pedalen gerutscht und verlor das Gleichgewicht, sodass ich nach hinten-unten ohne Rad abgesprungen bin. Auf dem Boden war nichts außer Sand und ein paar Grasbüscheln, also nichts bedrohliches für einen Westerwälder. Doch ausgerechnet bin ich mit dem linken Fuß auf einen ca. 20 cm kleinen Holzstab getreten, welcher als Sektionsbandbefestigung vorgesehen war. Leider so unglücklich, das ich die ganze Last auf dem linken Bein hatte und genau zwischen Boden und Holzstab umgeknickt bin. Schmerzverzehrt zog ich meinen Schuh und Socken aus und der erwartete Tennisball in Form meines Fußgelenkes stich mir sofort in´s Gesicht. Meine Diagnose als angehender Physiotherapeut? Supinationstrauma. Der Wettkampf war daraufhin natürlich „gelaufen“ (lach), an ein Auftreten des Fußes war an dem Tag und auch an den darauffolgenden nicht mehr zu denken.
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WARUM es ausgerechnet mir passiert ist, WARUM gerade an einem so primitiven Hinderniss und  WIESO gerade an diesem  ca. 20 cm kleinen Holzstab??
Alles Fragen die ich überdenken musste. So hatte ICH es mir nicht vorgestellt, mein PLAN ist sowas von nicht aufgegangen. Die darauffolgenden Tage & Wochen war es ein Kampf, aber diesmal ohne Fahrrad! Wer hat gekämpft?? Natürlich ich mit meinen Krücken, aber das war nur ein kleiner Kampf. Ich habe festgestellt:

Wer mit Gott ringt, kann nur „verlieren“!!!

Fragt sich nur was ich verloren habe.  Jetzt weiß ich es:

Meine innige Beziehung zu Gott!!!

Meine Bedürfnisse und mein Weg habe ich für mich bestimmt. Ich wollte es Gott und der Welt zeigen, dass ich es immer noch kann und alle meine gesteckten Ziele noch übertreffen. Schließlich war ich doch selbsternannter Favorit und echt gut drauf an diesem Tag!!! Mein Gebet, was ich vor jedem Wettkampf bete, das ich Ihm mein Leben, meine Gabe und alles andere abgebe und ich nach seinem Willen fahre und alles annehme was auch immer geschieht, war nur die halbe Wahrheit. Ich wollte es IHM und MIR zeigen. Dann kam die Verletzung und stellt auf einmal mein ganzes Denken auf den Kopf.

„Wo finde ich antworten und wie geht es jetzt weiter?“, dachte ich mir. Dumme Frage als Christ oder? Klassisch…
Jetzt weiß ich was Gott für mich geplant hat. Ich habe meinen Fokus noch viel, viel mehr auf SEIN Wort (die Bibel) gerichtet und mehr und mehr nach seinem Willen gelebt. Meine 6 Geschwister habe ich daraufhin besucht, meine Nichten und Neffen wie nie zu vor kennen gelernt, sogar mit Oma war ich im Schwimmbad und meine beiden Schwager durfte ich beim Triatlohn anfeuern. Mein Fokus bestand und besteht aus seinem Wort. Jetzt ist es wieder sein Leben, seine Wettkämpfe, seine Klausuren die ich aus Erfurcht und in Liebe für und mit ihm fahre und bewältige. Garnicht so einfach das zu Verstehen, aber durch viel Gebet und wertvollen Gesprächen ist das ein wahnsinniges Fazit, welches ich jetzt aus der Verletzung gezogen habe.

Jesus liebt mich!!!! Das zeigt er mir durch Situationen im Leben die manchmal nicht leicht sind, aber auch durch Situationen die mit wahnsinniger Zufriedenheit und Freude erfüllt sind. Ich kann von Glück reden, weil ich Glück erfahre.

 

Süddeutsche Meisterschaft – Zwischenstand: Platz 1

Am vergangenen Wochenende fanden der 3. und 4. Lauf zur Süddeutschen Meisterschaft in Kiefersfelden (Grenze zu Österreich) statt. Mit Platz 2 und 3 befinde ich mich nach 4 Läufen in der höchsten Klasse der Männer auf dem ersten Platz. Es war ein tolles Wochenende mit viel Aktion und einem knappen Finale (besten 4 Fahrer) am Samstag. Seit 13 Jahren sind Albert Sandritter, Jonathan Sandritter und ich nun Rivalen, Konkurrenten und Freunde. Es hat spaß gemacht, aber sehr selbst das Video von Mario Weidler:

(ich bin der mit dem schwarzen Bike, der blauen Hose und dem weißen T-Shirt)

Christival 2016

Am 4. Mai 2016 stand der Eröffnungsgottesdienst bei Christival vor der Tür. Das christliche Festival stand unter dem Thema „Versöhnt“. Über 10.000 Zuschauer waren beim Gottesdienst in der großen Dm-Arena der Messe Karlsruhe dabei und haben richtig Stimmung gemacht. Mit einer kleinen Show und einem Zeugnis durfte ich vor der Predigt ein Teil zu einem tollen Christival 2016 beitragen, aber sehr selbst:

Happy New Year! – Frohes Neues Jahr 2016

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Ich möchte mich bei allen Unterstützern, Verwandten, Freunden und Bekannten für den Support im Jahr 2015 bedanken. Es war ein ereignisvolles Jahr 2015. Viele „Ups and Downs“, aus denen ich mein Fazit gezogen habe. Ich möchte das Jahr mit einem Zitat abschließen, welches ich mir dieses Jahr oft in Erinnerung gerufen habe:

“ I’ve missed more than 9000 shots in my career. I’ve lost almost 300 games. 26 times, I’ve been trusted to take the game winning shot and missed. I’ve failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed.“ – Michael Jordan

Euch allen ein guten, gesegneten Start in das neue Jahr. Ich hoffe eure Ziele sind gesteckt und es geht weiter voran!

Ride on.

Euer Nils

Wm-Tagebuch: Day 5 – Fairness?

Fairness im Sport? Unter Sportlern gang und gebe. Aber ein Sport wie „Bike-Trial“ benötigt Richter. Genauer genommen Punktrichter um den kompletten Wettkampf zu bewerten. Ja bewerten mit dem was sie sehen. Da kann man schon mal als Punktrichter sehr parteiisch sein. Ob das jetzt offensichtlich ist oder nicht, obliegt immer der eigenen Bewertung und somit auch der Unterstellung. Aber einen Vorfall wie beim 26-Zoll Junioren Finale war schon recht verwirrend. Der Weltmeister sollte laut Beobachtern Dominik Oswald heißen, der schon am Vortag 20-Zoll Weltmeister wurde. Sein Konkurrent Nicolas Vallee aus Frankreich musste die letzte Sektion mit weniger als drei Fehlern beenden. Tat er dann auch, doch kurz vor dem letzten Hindernis soll „Nico“ etwas zu weit mit dem Vorderrad über das Absperrband gesprungen sein. Die Punktrichterin aus Frankreich zeigte alle 5 Finger! Nico sagte irgendwas zur ihr und der zweite Punktrichter, auch Franzose, zeigte weiter Null Fehlerpunkte. Er hat das gar nicht sehen können. Sie war nicht stark genug und hat ihre Meinung nicht durchgedrückt. Wenn man das wirklich gesehen hat und 5 Fehlerpunkte zeigt, dann sollte es doch auch so sein oder? Da kann man sich doch nicht mehr beschwätzen lassen. Das ist doch verrückt. Und das zeigte auch ihr Gesicht nach der Sektion. Es war ein: Oh-Mist-Was-Habe-Ich-Da-Gerade-Getan-Gesicht!

Nico Weltmeister und der „Dominator“ aus Deutschland anscheinend zu unrecht auf dem zweiten Platz. Schade, aber so ist es nun mal im Sport. Wir sind schließlich auch nur Menschen. Oder?

Und ich habe mich an dem Tag auch noch sportlich Betätigen können. Ohne Punktrichter und Wettkampf. Ich habe es einfach mal laufen lassen. Mit dem von Schneider-Sports Bike bin ich den Vallnord Bike-Park runtergebrettert. Ein hammer-geiles Gefühl! Einfach beeindruckend von 2000 Metern auf 1000 herunterzufahren. Viele Trails, mit Sprüngen und Anliegern. Ein Traum! Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Danke Schneider Sports für das tolle Bike!

Wm-tagebuch: Day 4 – „Sportromantik“

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Liebe zwischen Sportlern ist ja heute kein Geheimnis mehr. Tiger Woods und Lindsey Vonn, Felix Neureuther und Miriam Gössner oder Paul Biedermann und Britta Steffen. Alles bekannte Sportler, die ohne den Sport wohl nie zueinander gefunden hätten. Sport verbindet, auf jeden Fall.

Unter „Sportromantik“ kann man das jetzt schon irgendwie einordnen, aber es ist eigentlich gar nicht so treffend. Warum ich das jetzt trotzdem geschrieben habe? Keine Ahnung, vielleicht brauche ich einfach nur ne Einleitung.

Der Freitag jedenfalls, war ein erfolgreicher Tag für die Deutschen! Erst gewann Nina Reichenbach einen wirklich guten dritten Platz  bei den Damen und danach gewann Dominik „Dominator“ Oswald souverän die Goldmedallie bei den Junioren 20-Zoll! Der badische Ausnahmesportler begeisterte die Zuschauer und konzentrierte sich eindrucksvoll bis zur letzten Sektion. Ich meine, er hatte die Goldmedaille schon zwei oder drei Sektionen vor dem Ende sicher. Und er fuhr weiter so konzentriert und mit Freude die letzten Sektionen. Stark!

Das 20-Zoll Elite Finale der Männer startete danach. Geheimfavorit: Raphael Pils! Nach dem Gewinn der Bronzemedaille letzten Jahr in Lillehammer (Norwegen), konnte er durch einen Sturz auf die Patellasehne nicht mehr an das Podium heranfahren. Verständlich und überhaupt kein Grund seine Leistung zu verurteilen. Der Zuschauer/Betrachter hat sowieso kein Recht andere menschlichen Leistungen zu verurteilen. Raphael hat in den vergangenen Jahren einen großen Anteil an dem Medaillenregen des deutschen Teams gehabt.

Abel Mustielles aus Spanien sicherte sich vor dem Schweizer Lucien Leiser und dem Vorjahres Sieger Benito Ros die ersehnte Goldmedaille. Ein großartiger Sieg, wie er im Buche steht. Seine Freunde aus seiner Heimatstadt sind mitgereist und haben ihn mit Plakaten, Fahnen und lautem Jubel motiviert und unterstützt. Seine Eltern und seine Freundin waren auch dabei! Einen weinenden Champion wie Abel auf dem Podium zu sehen, lässt einen selber in den Gedanken verschwinden. Trainingsstunden, harte Arbeit, früh Aufstehen. Alles nur für einen Erfolg: Einmal wieder ganz oben zu stehen! Das hat Abel eindrucksvoll geschafft! Ein richtiger Champion für den ich mir sehr freue. Als dann noch ACDC direkt nach der Siegerehrung lief, hat das die Story perfekt gemacht. Sport verbindet auf ungewöhnliche Weise! Es ist immer wieder verblüffend..

wm-Tagebuch: Day 3 – Game Time

„Wirklich?“, dachte ich, als ich morgens aus dem Fenster schaute. Es regnete, nicht nur ein bisschen, sondern es regnete! Voll Kanne oder: Wie aus Kübeln. Aber die Tatsache, dass ich heute im Regen starte war bei einem leckeren Frühstück vergessen. Ich war erfüllt mit Freude und wollte während dem Wettkampf eine gute Moral an den Tag legen. Kein großes Rumschreien, das Denken: Man bist du doof, oder sowas halt. Glücklich sein. Einfach „Sein“!

Im Warm-Up fühlte ich mich gut, es hat sogar aufgehört zu regnen. War ja soweit alles super, ne? Aber naja, ich wurde zum Start aufgerufen (Number 12 – Nis obd Rieckär).

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Direkt danach fing es zu regnen an, wieder volle Kanne. Da war einmal sogar kurz hellblauer Himmel. Aber halt nur kurz! In ein paar Sektionen immer bis zum Ende gekommen und dann durch die verkürzte 2 Minutenregel, Zeitpunkte bekommen. Musste somit immer mit den maximalen 5 Strafpunkten vor dem Ende der Sektionen, diese verlassen. Die erste Runde ist dann mit einer maximalen Punktzahl von 25 Punkten im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser gefallen“. Und es regnete weiter. Die Hälfte es Fahrerfelds hatte die erste Runde volle Punktzahl. Der Regen machte jedem zu schaffen. Meine zweite Runde verlief besser. 18 Punkte, zwei geschaffte Sektionen. Eine mit einem und eine mit zwei Fehlerpunkten. Katapultiert in die Top 15. Nach der Runde war ich weiter voll motiviert, in die dritte und letzte Runde zu gehen. Es regnete immer noch. Eigentlich regnete es den ganzen Tag! Ich konnte nicht mehr an meine Ergebnisse aus der Runde zuvor anknüpfen. Wieder Full House! Aber so ist der Sport nun mal. Deswegen mache ich ihn ja!

Am Ende sprang ein 18ter Platz bei einem durchwachsenen Wettkampf heraus. Ein Platz hinter meinem Ergebniss aus dem Vorjahr. Die Top 15 war das Ziel und das hätte ich erreichen können. Hätte! Ich bin dennoch sehr froh über meine Leistung und vorallem meine Moral. Ich bin den Wettkampf mit Freude und nicht verbissenen Verhalten angegangen. Es hat mir gut getan! Und eines weiß ich: Fahrrad fahren kann ich!

 

WM-Tagebuch: Day 2 – la Vuelta

Der zweite Tag in La Massana begann wie gewöhnlich. Schön trocken, gutes Wetter – quasi ein perfekter Tag für die „20-Zöller“! Dominik „Dominator“ Oswald qualifizierte sich als zweiter für das Juniorenfinale am Freitag. Als einziger Deutscher im Finale ist er im Stande seinen Weltmeistertitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Im Finale dreht „Dome“ dann erst richtig auf und zeigt seine außergewöhnliche Klasse auf allerhöchstem Niveau. Er ist ein richtiger Champion mit einem bescheidenen, immer freundlichen Charakter. Ein super, krasser Typ!

Die 20-Zoll Elite Klasse startete direkt nach den Junioren. Unser deutscher Geheimfavorit: Raphael Pils! Raphael startete mit nur EINEM einzelnen Strafpunkt in der ersten Runde. Irrsinnig gut! Am Ende des Wettkampfes qualifizierte sich Raphael als vierter für das Finale der besten Sechs.

Wie bekanntlich kommt das Beste zum Schluss, aber eine kleine Überraschung möchte ich euch noch vorwegnehmen. Die Vuelta Espania fuhr durch La Massana. Neben der Tour de France und dem Giro d’Italia ist sie eine der größten und anspruchsvollsten Fahrrad-Rundfahrten der Welt. Atemberaubend wie die Profis durch die Stadt gebrettert sind! Vorweg mindestens 15 Polizeimotorräder und gefühlte 50 Teamwagen, Werbeautos, Krankenwagen und Einsatzfahrzeuge der Vuelta. Der Aufwand einer Tour ist riesengroß, bringt aber auch eine Riesenbegeisterung mit sich. Eine tolle Erfahrung. So dürfte ich auch einen Australier namens Jack kennen lernen, den ich beim Warten auf die Radsportler einfach angesprochen habe. Hier ein Foto:

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Wie gesagt, das Beste kommt zum Schluss: Die Damen starteten nach den Elite „20-Zöllern“ in ihren Wettkampf. Mit deutscher Beteiligung natürlich. Nina Reichenbach, Vizeweltmeistern aus dem Vorjahr, wollte wieder ins Finale. Das hat sie Einwandfrei mit einem zweiten Platz geschafft. Wie man aus dem Fahrerfeld so hört, gibt es ein Duell zwischen Tatiana Janickova (amtierende Weltmeisterin aus der Slowakai) und Janine Jungfels (Australiens Radsportlerin des Jahres 2014). Doch ich denke, dass niemand Nina und ihr Können auf dem Schirm hat. Für mich ein Favorit in Lauerstellung! Ich gönne es allen.

Herzlich Willkommen!